Wenn du eine belastbare, wirtschaftliche und zukunftssichere Solarlösung suchst, ist das Format pv modul 1960 x 992 mm eine sehr gute Wahl. Es entspricht der klassischen 72‑Zellen-Bauform (heute meist als 144 Halbzellen ausgeführt), liefert in der Praxis 370 bis 450 Wp pro Modul, ist breit verfügbar und lässt sich in nahezu allen Montagesituationen effizient einsetzen – vom Einfamilienhaus über das Gartenhaus bis zur Freifläche.
Kernbotschaft: Das Format 1960 x 992 mm bietet eine starke Kombination aus hoher Leistung pro Modul, guter Handhabbarkeit, verlässlicher Normierung und fairen Kosten. Es ist der universelle Allrounder, auf den du dich bei Planung und Montage verlassen kannst.
Format und Fläche: was du von 1960 x 992 mm erwarten kannst
Mit einer Länge von 1960 mm und einer Breite von 992 mm liegt die Modulfläche bei rund 1,94 m². Je nach Rahmenprofil und Glasaufbau sind Dicken von etwa 35 bis 40 mm üblich. Das Gewicht variiert je nach Ausführung (Mono-Glas vs. Glas-Glas) zwischen ca. 18 und 26 kg, bei einigen robusten Glas-Glas-Modulen auch bis etwa 28–30 kg. In der Anwendung bedeutet das: gut handhabbar, auf Dächer einfach zu planen, und mit zwei Personen sicher zu montieren.
Die interne Zellstruktur entspricht traditionell 72 Zellen in 6 x 12 Anordnung, heute fast immer als 144 Halbzellen mit feinerer Verschaltung (Multi-Busbar). Das bringt bessere Schwachlicht- und Verschattungseigenschaften sowie geringere ohmsche Verluste. Die meisten Module setzen auf monokristallines Silizium; polykristalline Varianten sind am Markt kaum noch relevant.
| Parameter | Typischer Bereich | Hinweis |
|---|---|---|
| Außenmaße | 1960 x 992 x 35–40 mm | Rahmenhöhe je nach Hersteller |
| Fläche | ≈ 1,94 m² | Bruttofläche |
| Nennleistung (STC) | 370–450 Wp | Technologie- und Herstellerabhängig |
| Modulwirkungsgrad | ca. 19–22 % | Premium >22 % möglich |
| Voc (Leerlaufspannung) | 48–51 V | bei STC |
| Vmp (MPP-Spannung) | 39–42 V | bei STC |
| Imp (MPP-Strom) | 9–11 A | bei STC |
| Gewicht | 18–26 kg | Glas-Glas eher schwerer |
| Rückseite | Folie (mono) oder Glas (bifazial) | Glas-Glas = höhere Robustheit |
| Systemspannung | 1000 V oder 1500 V | je nach Modulserie/Projekt |
| Lastannahmen | Wind: typ. 2400 Pa, Schnee: typ. 5400 Pa | unbedingt Datenblatt prüfen |
| Temperaturkoeffizient Pmax | −0,35 %/°C (PERC), bis −0,24 %/°C (HJT) | TOPCon typ. −0,30 bis −0,35 %/°C |
| Steckverbinder | MC4-kompatibel | Kabel oft 1,0–1,2 m |
| Garantien | 12–25 Jahre Produkt, 25–30 Jahre Leistung | Leistung nach 25–30 J. typ. 84–88 % |
Hinweis zu Montagepunkten: Hersteller geben Klemmbereiche (z. B. 25–33 % der Rahmenlänge ab Ecke) oder Lochbilder vor. Es existieren Modelle mit Lochabständen um etwa 1300 mm (Längsseite) und ca. 947 mm (Querseite), jedoch gilt: immer das spezifische Datenblatt prüfen, da Befestigungsgeometrie und zulässige Klemmbereiche variieren.
Leistung und Wirkungsgrad: wo heute die Musik spielt
Das Format 1960 x 992 mm ist in der Leistungsklasse von rund 370 bis 450 Wp angekommen. Moderne monokristalline PERC-Module erreichen Modulwirkungsgrade um 20–21 %, während TOPCon (N‑Typ) und HJT (Heterojunction) den Bereich darüber Stück für Stück erobern. TOPCon punktet mit niedriger Degradation und verbessertem Schwachlichtverhalten, HJT setzt Maßstäbe beim Temperaturkoeffizienten (oft um −0,24 %/°C), was unter realen, warmen Betriebsbedingungen zusätzliche Ertragsvorteile bringt.
- PERC (P‑Typ): solide, bewährte Technik, verbreitet und preislich attraktiv; Temperaturkoeffizient typ. −0,35 bis −0,40 %/°C.
- TOPCon (N‑Typ): sehr gute Effizienzsteigerung, geringere Degradation, oft −0,30 bis −0,35 %/°C; gute Erträge bei Schwachlicht.
- HJT (N‑Typ): Spitzenwerte beim Temperaturkoeffizienten (≈ −0,24 %/°C), hohes Potenzial bei Wirkungsgrad, meist etwas teurer.
Für dich heißt das: In mitteleuropäischen Klimaten, in denen viele Betriebstage mit Modultemperaturen jenseits 40–60 °C anfallen, sind Module mit besserem Temperaturkoeffizienten real im Vorteil, selbst wenn die STC‑Nennleistung ähnlich ist. Der Unterschied liest sich klein, kann im Jahresertrag aber mehrere Prozentpunkte bedeuten.

Monofazial vs. bifazial: wann lohnt sich die Rückseite?
Monofaziale Module mit Glasfront und rückseitiger Folie (Glass‑Backsheet) sind leicht, universell und preislich attraktiv. Bifaziale Glas‑Glas‑Module können Licht auch von hinten nutzen und erzeugen dadurch – je nach Untergrund und Aufbau – zusätzliche Energie. Typische Bifazial-Gewinne liegen in der Praxis bei 5–15 %, auf sehr hellen bzw. reflektierenden Flächen oder bei Schnee temporär deutlich höher. Unter bestimmten Labor- oder Vergleichsbedingungen wurden auch geringe Mehrerträge (~2 %) gemessen; entscheidend ist der reale Albedo‑Wert deiner Fläche und die Montagehöhe.
- Vorteile Bifazial: Mehrertrag auf gleicher Fläche, höhere mechanische Robustheit (Glas-Glas), oft längere Leistungsgarantien, geringere Degradation.
- Beachten: etwas höheres Gewicht, sorgfältige Untergrundwahl (hell/reflektiv), ausreichende Hinterlüftung und Montagehöhe steigern den Effekt.
Im Garten- und Hofbereich ist bifazial interessant, wenn du z. B. helle Kiesflächen, Beton, weiße Folie oder reflektierende Dachbahnen nutzt. Auf Gründächern, dunklen Dächern oder in schattigen Lagen fällt der Vorteil geringer aus.
Mechanik und Montage: Dach, Gartenhaus, Flachdach, Freifläche
Für die Planung gilt der Grundsatz: Montiere innerhalb der vorgegebenen Klemmbereiche, halte die zulässigen Lasten (Wind, Schnee) ein, achte auf korrekte Drehmomente der Klemmen und sorge für ausreichende Hinterlüftung zur Reduktion der Modultemperatur. Je nach Dachtyp kommen Dachhaken (Ziegel), Stockschrauben (Blech/Trapez), Klemmen (Stehfalz) oder ballastierte Systeme (Flachdach) zum Einsatz.
- Schrägdach: Üblicher Neigungswinkel 25–40°, optimale Süd-Ausrichtung; Ost/West ist ebenfalls gut, glättet die Erzeugung über den Tag.
- Flachdach: Aufständerung (z. B. 10–15°), ballastiert oder teilverschraubt. Achte auf Windsog, Abstände zwischen Reihen und Dachhautverträglichkeit.
- Gartenhaus/Gewächshaus: Prüfe Statik und Anschluss an Blitzschutz. Gewächshäuser profitieren von Glas-Glas (Feuchtebeständigkeit); teilweise Beschattung reguliert Hitzeeintrag.
- Freifläche: Ramm- oder Schraubfundamente, Reihenabstand gegen Verschattung, Neigung 25–35° (Standortabhängigkeit beachten).
Montagegeometrie: Bei einigen Modellen findest du Bohr-/Langlöcher im Rahmen mit Beispiel-Abständen um 1300 mm (Längsseite) und ~947 mm (Quer). Andere Hersteller sehen rein geklemmte Montagen vor. Entscheidend ist das Datenblatt: dort stehen zulässige Klemmbereiche (etwa 1/4 bis 1/3 der Rahmenlänge vom Rand), Montageorientierungen (Hoch-/Querformat), Schienenzahl und Lastfreigaben.
Elektrische Planung: Strings, Spannungen, Wechselrichter
Mit Vmp ~ 39–42 V und Voc ~ 48–51 V pro Modul ergeben sich sinnvolle Stringlängen für 1000‑V‑Inverter. Beispielhaft:
- 14 Module in Serie mit Vmp ≈ 14 x 41 V ≈ 574 V, Voc ≈ 14 x 50 V ≈ 700 V (bei STC). Bei Kälte steigt Voc – prüfe Worst-Case (z. B. −10 °C) im Inverter-Tool.
- 10–12 Module in Serie sind bei kleineren einphasigen Geräten oft passend (MPP-Bereich des Inverters beachten).
Für verschattete Standorte (Bäume, Kamine) sind Leistungsoptimierer oder Mikro-Wechselrichter eine gute Option. Halbzellenmodule vermindern zwar Teilverschattungsverluste, ersparen aber kein gutes Stringdesign. Achte auch auf:
- DC-Kabelquerschnitt (typ. 4–6 mm²) und Leitungslängen (Spannungsfall begrenzen)
- MC4‑Kompatibilität und fachgerechtes Crimpen
- Überspannungsschutz (DC/AC), Potentialausgleich, Erdung gemäß Norm
- Brandschutzabstände, sichere Leitungsführung, saubere Dachdurchführungen
Praxis-Tipp: Prüfe die max. Eingangsspannung deines Inverters bei tiefsten zu erwartenden Temperaturen. Eine Stringauslegung, die bei −10 bis −15 °C den Invertergrenzwert nicht überschreitet, ist Pflicht.
Ertrag und Wirtschaftlichkeit: realistisch kalkulieren
In Deutschland kannst du grob mit 900–1200 kWh/kWp Jahresertrag rechnen – Standort, Ausrichtung, Neigung und Verschattung entscheiden. Ost/West verschiebt Erzeugung in Morgen/Abendstunden, was den Eigenverbrauch erhöhen kann. Süd liefert oft die höchste Jahresbilanz, produziert aber mittags Spitzen.
| Größe | Wert | Anmerkung |
|---|---|---|
| Nennleistung | 4,92 kWp | 12 x 410 Wp |
| Jahresertrag (typ.) | 4.900–5.800 kWh | je nach Standort/Ausrichtung |
| Eigenverbrauchsanteil | 30–50 % | ohne/mit Lastmanagement/Batterie |
| Modulkosten (Großhandel) | ≈ 0,30–0,45 €/Wp | 1.476–2.214 € (nur Module) |
| Gesamtkosten (installiert) | ≈ 1.200–1.800 €/kWp | ≈ 5.900–8.900 € (Richtwert) |
| Vergütung/Netz | ≈ 8–13 ct/kWh | je nach Inbetriebnahme/Modell |
| Strompreis-Ersparnis | z. B. 28–40 ct/kWh | Haushaltstarif ansetzen |
| Amortisation | typ. 7–12 Jahre | ohne Speicher, mit hängt von Nutzung ab |
Als Gärtner oder Hausbesitzer kannst du die Eigenverbrauchsquote z. B. durch Lastmanagement erhöhen: Gartenpumpe, Bewässerungssteuerung, Warmwasser-WP, E‑Auto-Laden am Tage, Teichfilter oder Gewächshauslüftung laufen lassen, wenn die Sonne liefert. Ein kleiner Batteriespeicher hilft, Überschüsse in den Abend zu verschieben, erhöht aber die Investition.

Qualität, Normen und Garantien: worauf du achten solltest
- IEC 61215 (Designqualifikation und Typprüfung für kristalline Module) und IEC 61730 (Sicherheitsqualifikation) sind Pflichtstandards.
- Leistungsgarantie: häufig 25 Jahre bis ~84–87 % Restleistung, bei Glas-Glas teils 30 Jahre bis ~88 %.
- Produktgarantie: 12–25 Jahre, je nach Herstellersegment.
- Mechanische Lastfreigaben: prüfe Wind-/Schneelast, Montagerichtlinien und erlaubte Klemmpositionen.
- Brand- und Blitzschutz: Systemseitige Anforderungen (Abstände, Ableitungen) beachten; Fachplanung zahlt sich aus.
Bei hochwertigen Modulen sind Degradationsraten von etwa 0,45–0,7 % pro Jahr die Regel; Glas‑Glas‑Module liegen oft am unteren Ende. Achte außerdem auf PIDs (potenzialinduzierte Degradation) und LID (lichtinduzierte Degradation) – moderne N‑Typ-Technologien (TOPCon, HJT) reduzieren diese Effekte im Vergleich zu älteren P‑Typ-PERC‑Zellen.
Umwelt und Recycling: Kreislaufdenken mitwachsen lassen
PV-Module bestehen überwiegend aus Glas, Silizium, Aluminium, Kunststoffen und Metallen (z. B. Silber in Leiterbahnen). In Deutschland fallen sie unter das ElektroG/WEEE‑Regime; Hersteller und Importeure sind zur Rücknahme verpflichtet. Recyclingverfahren werden stetig besser: Mechanische Trennungen, thermische Prozesse und weiterentwickelte Alternativen (z. B. pyrolytische Ablöseverfahren für Verkapselungen) erhöhen die Rückgewinnungsquote. Für dich heißt das: nicht selbst entsorgen, sondern auf die vorgesehenen Rücknahmesysteme setzen – so gelangen Rohstoffe wieder in den Kreislauf.
Praxis aus der Garten-Perspektive: was im Alltag zählt
- Baumschatten: Pflanzen wachsen – plane freie Modulebene mit Sommerlaub im Blick. Regelmäßiger Schnitt kann Ertrag retten.
- Gewächshaus: Glas-Glas-Module sind feuchtigkeitsresistent; modulare Teilbelegung schafft Schattenzonen gegen Hitzespitzen.
- Gartenhausdach: Tragfähigkeit prüfen, ggf. verstärken. Dunkle Bitumendächer heizen Module auf – gute Hinterlüftung einplanen.
- Teich & Pumpen: Solarstrom am Tag nutzen. Mit Steckdosen-Schaltzeiten (oder Smart-Relais) den Ertrag direkt verfrühstücken.
- Schlauch- und Tropfbewässerung: Sonnenstunden sind oft die Bewässerungszeiten – Eigenverbrauchsquote steigt.
- Wartung: Pollen, Staub, Laub ab und an mit Wasser abspülen. Kein Hochdruck, keine kratzenden Bürsten, keine aggressiven Reiniger.
Checkliste: so gehst du strukturiert vor
- Ziel klären: Eigenverbrauch, Autarkie, Wirtschaftlichkeit, Gewächshausklima – was steht im Vordergrund?
- Dach und Statik prüfen: Traglast, Befestigungsart, Wind- und Schneezone, Blitzschutz, Dachhaut.
- Verschattung analysieren: Hindernisse, Baumkronenverlauf, Kamine, Antennen – möglichst mit Software/Simulation.
- Technologie wählen: PERC (preiswert), TOPCon (sehr effizient), HJT (beste Hitze-Performance), mono vs. bifazial.
- Inverterstrategie: String, Optimierer oder Mikro – abhängig von Verschattung und Flächenaufteilung.
- Stringauslegung: maximale Spannung im Winter, MPP-Bereich, Kabellängen/Querschnitte, Schutzkonzept.
- Montageplanung: Klemmbereiche, Schienenzahl, Klemmen-Torque, Hinterlüftung, Reihenabstand.
- Wirtschaftlichkeit: kWh/kWp, Eigenverbrauch, Tarife, Einspeisevergütung, mögliche Speicherintegration.
- Dokumentation: Datenblätter, Normen, Garantien, Prüfprotokolle, Fotos von Leitungswegen und Dachmontage.
Häufige Fehler – und wie du sie vermeidest
- Zu lange Strings ohne Kältetests: Worst-Case-Voc ignoriert – Inverter übersteuert. Immer mit min. Temperatur rechnen.
- Falsche Klemmbereiche: Rahmenschäden, Glasbruch oder Garantierisiko. Datenblatt und Montagerichtlinien strikt einhalten.
- Unterschätzte Verschattung: Ertragseinbruch. Mit Tages-/Jahresverlauf planen, Optimierer/Mikros erwägen.
- Schwache Hinterlüftung: heiß = weniger Leistung. Abstandshalter/Montagehöhe sinnvoll wählen.
- Fehlender Potentialausgleich/Überspannungsschutz: Sicherheitsrisiko. Normkonform planen und ausführen lassen.
- Reinigung mit falschen Mitteln: Mikroschäden an Beschichtung. Nur weiches Wasser, weiche Tücher/Bürsten, keine Chemie.
Technologievergleich im Überblick
| Merkmal | PERC (P‑Typ) | TOPCon (N‑Typ) | HJT (N‑Typ) |
|---|---|---|---|
| Wirkungsgrad | gut (≈20–21 %) | sehr gut (≈21–22,5 %) | sehr gut bis top (≈21–23 %) |
| Temp.-Koeffizient Pmax | −0,35 bis −0,40 %/°C | ≈ −0,30 bis −0,35 %/°C | ≈ −0,24 %/°C |
| Degradation (jährlich) | ≈ 0,5–0,7 % | ≈ 0,4–0,6 % | ≈ 0,3–0,5 % |
| Kosten | sehr attraktiv | moderat höher | höher |
| Bifazialität | verfügbar (seltener) | häufig | häufig |
| Empfehlung | Preis/Leistung | Effizienz & solide Praxiswerte | Top bei Hitze & Premium |
Sonderfall: Balkon und Mini-PV
Das pv modul 1960 x 992 mm ist für klassische Balkonhalterungen meist zu groß und zu schwer. Für Balkonkraftwerke werden eher leichtere, kleinere Module (z. B. 1,7 x 1,1 m oder kompakter) genutzt. Prüfe im Zweifel die Balkonstatik, Brüstungshöhen, Windlasten und Hausordnung. Für Garten oder Terrasse (z. B. kleiner Aufständerungsrahmen) kann das Standardformat hingegen ideal sein.
Rechtliches in Kürze (Deutschland)
- Genehmigung: Dachanlagen sind zumeist genehmigungsfrei, aber baurechtliche Regelungen der Länder/Gemeinden beachten (Denkmalschutz, Bebauungsplan).
- Netzanmeldung: Anmeldung beim Netzbetreiber und Registrierung im Marktstammdatenregister erforderlich.
- ElektroG/WEEE: Hersteller/Rücknahme geregelt – Entsorgung über offizielle Wege.
- Blitz-/Brandschutz: Vorgaben des Dachdeckers/Elektrofachbetriebs umsetzen, Abstände zu Öffnungen, Schornsteinen einhalten.
Fazit
Das pv modul 1960 x 992 mm ist der verlässliche Standard, wenn du hohe Leistung, gute Verfügbarkeit und solide Montageeigenschaften brauchst. Mit rund 1,94 m² Fläche, 370–450 Wp, robusten Rahmenprofilen und vielseitigen Aufbauten (Folie oder Glas-Glas) deckt es vom Einfamilienhaus über Gartenhaus und Gewächshaus bis zur kleinen Freifläche praktisch jede Anwendung ab. Fortschrittliche Zelltechnologien wie TOPCon oder HJT sorgen für real bessere Erträge – vor allem bei Wärme und Schwachlicht – und die fallenden Systemkosten beschleunigen die Amortisation. Kombiniert mit einer klugen elektrischen Auslegung, sauberer Montage innerhalb der Klemmbereiche und einem Blick für Verschattung sowie Eigenverbrauch ist dieses Modulformat derzeit einer der sichersten Wege, deine Solarfläche effizient zu nutzen.
FAQ
Wie viel Leistung hat ein pv modul 1960 x 992 mm typischerweise?
Aktuelle Module in diesem Format liefern meist 370–450 Wp. Premium-Varianten und bifaziale Ausführungen können darüber liegen, die genauen Werte hängen von der Zelltechnologie ab.
Wie groß ist die Fläche und wie viel wiegt so ein Modul?
Die Fläche beträgt ca. 1,94 m². Das Gewicht liegt typischerweise zwischen 18 und 26 kg, bei Glas-Glas-Modulen gelegentlich noch etwas höher.
Welche Zelltechnologie soll ich wählen – PERC, TOPCon oder HJT?
PERC ist sehr preiswert und bewährt, TOPCon bietet höhere Effizienz und geringere Degradation, HJT glänzt bei Hitze durch den sehr guten Temperaturkoeffizienten. Bei begrenzter Dachfläche oder warmen Bedingungen lohnen die effizienteren Technologien oft den leichten Mehrpreis.
Lohnen sich bifaziale Module für den Garten?
Ja, wenn der Untergrund reflektiert (z. B. helle Kiesflächen, Beton, weiße Membranen) oder genügend Abstand zur Fläche besteht. Der Mehrertrag liegt in der Praxis häufig bei 5–15 %. Bei dunklem Untergrund oder geringer Montagehöhe kann der Vorteil kleiner sein.
Wie viele Module passen auf mein Dach?
Rechne grob mit 2,0 x 1,0 m pro Modul inklusive Montageabständen. Beispiel: Auf 20 m² netto Nutzfläche sind 8–10 Module realistisch. Die genaue Planfläche hängt von Dachgeometrie, Abständen und Montageorientierung (Hoch-/Querformat) ab.
Welche Stringlänge ist sinnvoll?
Für 1000‑V‑Inverter sind 10–14 Module pro String häufig passend. Wichtiger als Faustzahlen ist die konkrete Auslegung im Inverter-Tool unter Berücksichtigung von min. Betriebstemperaturen, damit die maximale Eingangsspannung nicht überschritten wird.
Welche Erträge kann ich erwarten?
Je nach Standort, Ausrichtung, Neigung und Verschattung kannst du in Deutschland etwa 900–1200 kWh/kWp erzielen. Ein 5‑kWp‑System landet somit meist zwischen 4.500 und 6.000 kWh pro Jahr.
Wie lange halten die Module?
Die technische Lebensdauer liegt oft deutlich über 25 Jahren. Leistungsgarantien gehen bis 25–30 Jahre, mit Restleistungen um 84–88 %. Die jährliche Degradation liegt typischerweise bei etwa 0,45–0,7 %, bei Glas‑Glas und N‑Typ teils niedriger.
Brauche ich eine Genehmigung?
In vielen Fällen sind Dachanlagen genehmigungsfrei. Beachte dennoch landesrechtliche Vorgaben, Denkmalschutz, Bebauungspläne und sichere statische Randbedingungen. Netzseitig sind Anmeldung und Registrierung Pflicht.
Wie oft muss ich reinigen?
In sauberer Luftlage meist selten. Pollen, Staub oder Vogelkot hin und wieder mit weichem Wasser abspülen, keine scharfen Chemikalien oder Hochdruck einsetzen. In Landwirtschafts- oder Industrieumgebung kann eine regelmäßige Sichtkontrolle sinnvoll sein.
Ist ein Speicher sinnvoll?
Ein Speicher erhöht die Eigenverbrauchsquote (Abend- und Nachtstrom), verlängert aber die Amortisationszeit. Wirtschaftlich sinnvoll wird er, wenn du viel Abendstrom hast, hohe Strompreise zahlst und den Speicher gut dimensionierst.
Kann ich das Modulformat für ein Balkonkraftwerk nutzen?
Meist ist es dafür zu groß und zu schwer. Für Balkonlösungen sind kleinere, leichtere Module praktischer. Auf Garten-/Terrassenständern kann das Standardformat jedoch gut funktionieren, sofern die Statik stimmt und Windlasten berücksichtigt werden.